Docker
Ich geb’s zu: Ich habe jahrelang einfach Cloudflare Tunnels genommen. War bequem. Hat funktioniert. Und irgendwann hab ich aufgehört, darüber nachzudenken, was da eigentlich mit meinem Traffic passiert.
Dann stolperte ich über Pangolin – und plötzlich hatte ich dieses unangenehme Jucken im Hinterkopf:
„Muss das wirklich alles über Cloudflares Server laufen?”
Kurze Antwort: nein. Lange Antwort: dieser Blogpost.
Was ist Pangolin überhaupt?
Pangolin ist ein Open-Source-Projekt von Fossorial – übrigens ein YC 2025-Unternehmen, was zeigt, dass da mehr dahintersteckt als ein Wochenendprojekt. Im Kern ist es eine selbst gehostete Alternative zu Cloudflare Tunnels, die auf WireGuard basiert und gleichzeitig Reverse Proxy, VPN und Zero-Trust-Zugriffskontrolle in einem vereint.
Du willst „mal eben“ einen Container neu starten, Logs checken, kurz in die Shell – und plötzlich bist du wieder im CLI-Loop aus docker ps, docker logs -f und „Wo liegt eigentlich das Compose-File von diesem Stack?“?
Genau da fühlt sich Dockhand im Homelab ziemlich gut an: eine moderne Web-GUI für Docker, die Compose-Stacks ernst nimmt, mehrere Hosts sauber verwaltet und dir ein bisschen Alltagsschmerz abnimmt, ohne gleich zur „Plattform“ zu werden.