KI

Claude Code – mein neuer „bester Kumpel”
Lesezeit: 6 Minuten

Ich geb’s zu: Ich bin spät dran. Während der Rest der Entwicklerwelt schon seit Monaten über Claude Code redet, hab ich mir das Ding erst letztes Wochenende mal ernsthaft angeschaut. Und jetzt sitze ich hier und frage mich, warum ich so lange gewartet habe.

„Ist halt noch ein KI-Tool” – dachte ich

Mein Gedanke vorher war ungefähr so: Noch ein KI-Assistent, der mir halbgaren Code ausspuckt, den ich dann dreimal überarbeiten darf. Kenn ich. Hab ich. Brauch ich nicht.

OpenClaw – Segen oder Fluch?
Lesezeit: 5 Minuten

TL;DR
OpenClaw steht für eine neue Generation autonomer KI-Systeme mit direktem Computerzugriff.
Das verspricht enorme Effizienzgewinne – birgt aber massive Risiken.
Vollautonomie + Zugriff auf Konten, Secrets und persönliche Daten + Indirect Prompt Injections können zu stillem Kontrollverlust führen, den klassische Sicherheitsmechanismen wie Sandboxing nicht verhindern.
Der größte Feind ist dabei nicht bösartige KI, sondern blindes Vertrauen.

Skynet lässt grüßen

Künstliche Intelligenz hat längst aufgehört, ein reines Zukunftsversprechen zu sein. Sie ist da – in unseren Smartphones, in Unternehmen, in Fabrikhallen und zunehmend auch in autonomen Systemen. Mit OpenClaw steht nun ein weiteres Werkzeug im Raum, das für viele wie ein Quantensprung wirkt, für andere jedoch eher wie ein erster Schritt Richtung Skynet. Doch ist OpenClaw wirklich ein Segen – oder eher ein Fluch?

RAM-Wahnsinn: Frisst die KI ihre eigenen Nutzer?
Lesezeit: 4 Minuten

Hast du in letzter Zeit mal nach RAM-Preisen geschaut? Falls nicht: Tu es nicht. Es sei denn, du stehst auf Schockzustände.

Ich wollte eigentlich meinem kleinen Home-Server (ja, der Docker-Host, auf dem mein ganzes Node-RED-Geraffel läuft) ein kleines Upgrade gönnen. Nichts Wildes. Ein bisschen mehr Luft für neue Container. Aber als ich die Preise gesehen habe, dachte ich erst, mein Browser rendert die Währung falsch.

Aber nein. Es ist Realität. RAM ist das neue Gold. Und schuld ist – Überraschung – mal wieder die KI.

KI, KI, KI, alles muss KI
Lesezeit: 2 Minuten

Neulich stolperte ich in den sozialen Medien über einen Post, der mich ehrlich gesagt ziemlich ratlos zurückgelassen hat. Eine mutmaßlich junge Frau fragte dort, ob sie ein mit Gemini generiertes Bild von sich selbst für ihre Bewerbung nutzen könne.

Moment mal. Bewerbung? Mit KI-Bild? Ernsthaft?

Da musste ich zweimal hinschauen. Nicht, weil das Bild schlecht gewesen wäre – KI kann heutzutage ja ziemlich hübsche Pixelkunst zaubern. Sondern weil die Frage im Kern schon zeigt, in welche Richtung wir da gerade schlittern.