Rant
Dienstagmorgen, 06:00 Uhr. Kaffee läuft, ich setz mich an den Rechner — und merke: nichts geht. Kein Internet. Nicht langsam, nicht sporadisch. Einfach weg. Und das sollte so bleiben. Für die nächsten 30 Stunden.
“Kann ja mal vorkommen. Wird schon wieder.” — Ich, naiv, um 06:10 Uhr.
Die Daten lügen nicht
Ich überwache meinen Anschluss seit einer Weile mit online-Status.net, das testet regelmäßig ob mein Host erreichbar ist und protokolliert Antwortzeiten sowie Fehler pro Stunde. Normalerweise sieht das so aus: 11–14 Tests pro Stunde, 0 Fehler, Antwortzeiten zwischen 34 und 53 Millisekunden. Stabil wie ein Schweizer Uhrwerk.
Hast du in letzter Zeit mal nach RAM-Preisen geschaut? Falls nicht: Tu es nicht. Es sei denn, du stehst auf Schockzustände.
Ich wollte eigentlich meinem kleinen Home-Server (ja, der Docker-Host, auf dem mein ganzes Node-RED-Geraffel läuft) ein kleines Upgrade gönnen. Nichts Wildes. Ein bisschen mehr Luft für neue Container. Aber als ich die Preise gesehen habe, dachte ich erst, mein Browser rendert die Währung falsch.
Aber nein. Es ist Realität. RAM ist das neue Gold. Und schuld ist – Überraschung – mal wieder die KI.