Security
TL;DR
OpenClaw steht für eine neue Generation autonomer KI-Systeme mit direktem Computerzugriff.
Das verspricht enorme Effizienzgewinne – birgt aber massive Risiken.
Vollautonomie + Zugriff auf Konten, Secrets und persönliche Daten + Indirect Prompt Injections können zu stillem Kontrollverlust führen, den klassische Sicherheitsmechanismen wie Sandboxing nicht verhindern.
Der größte Feind ist dabei nicht bösartige KI, sondern blindes Vertrauen.
Skynet lässt grüßen
Künstliche Intelligenz hat längst aufgehört, ein reines Zukunftsversprechen zu sein. Sie ist da – in unseren Smartphones, in Unternehmen, in Fabrikhallen und zunehmend auch in autonomen Systemen. Mit OpenClaw steht nun ein weiteres Werkzeug im Raum, das für viele wie ein Quantensprung wirkt, für andere jedoch eher wie ein erster Schritt Richtung Skynet. Doch ist OpenClaw wirklich ein Segen – oder eher ein Fluch?
„Ach, das Zertifikat läuft ja erst nächste Woche ab.“
„Einfach überall das gleiche Passwort, merkt sich leichter.“
„Das Backup verschlüsseln wir später.“
Klingt vertraut? Willkommen in der Realität von IT-Security: wir alle wissen, dass wir es richtig machen sollten – und trotzdem schieben wir es auf. So lange, bis es knallt.
Bequemlichkeit schlägt Vernunft
Das Grundproblem ist simpel: Sicherheit fühlt sich oft an wie unnötiger Ballast.
- 2FA? Kostet 10 Sekunden mehr beim Login.
- Zertifikate erneuern? Nervig, weil irgendwas immer hakt.
- Backups verschlüsseln? Klar, aber die unverschlüsselten laufen doch auch.
Wir Menschen sind Meister im kurzfristigen Denken. Wenn der Schmerz nicht sofort spürbar ist, gewinnt die Bequemlichkeit.